#1 Nachhaltiger Tourismus von Dina Faltings 29.09.2011 16:18

In Anbetracht der finanziellen Lage der Kommune wäre es doch gut, eine Initiative für den (nachhaltigen) Tourismus zu starten. Ich habe von der Initiative "Zukunftsfähiger Überwald" oder so gehört. Weiß da jemand was darüber, ob es da auch irgendwelche Projekte in der Richtung gibt?
Z.B. wäre es gut, um die Gegend hier etwas attraktiver zu gestalten, bestimmte Richtlinien für das Bauen aufzustellen. Wenn man mal die Pfalz mit dem Odenwald vergleicht, dann fällt auf: Es ist dort einfach alles viel hübscher, schöner, geschmackvoller gestaltet. Woher kommt sowas? Hier steckt diese "Haltung" noch ziemlich in den Anfängen. In Wald-Michelbach ist nur die Straße In der Gass richtig hübsch und pittoresk. Ansonsten gibt es hier immer nur einzelne kleine Highlights hier und da, aber die meisten Häuser sind entweder von vornherein scheußliche, seelenlose Kästen oder (meist in den 60er und 70er Jahren) verhunzt worden.
Und der Ort lädt auch nicht gerade zum Verweilen ein. Die Ludwigstraße ist ein langer, lauter Schlauch, da müssten eigentlich unbedingt ein paar Entschleunigungsmaßnahmen durchgeführt werden. Das ginge doch mit geringen Mitteln (Verkehrsinseln usw.). Ich weiß, wenn ich's eilig hab, freu ich mich auch, dass man schnell durchbrettern kann, obwohl es ja eigentlich die 50km/h gibt...
Aber es wäre doch schön, wenn anstatt des "Pipi-Grüns", in dem eigentlich nur Ratten wohnen, schöne (Wild-)Blumen blühen würden.
Und ich finde, man könnte auch mit wenig Aufwand attraktive Angebote machen, die über die Sommerrodelbahn hinausgehen.
In den 70er Jahren war der Odenwald DAS Naherholungsgebiet für MA/LU und HD. Da müssen wir wieder hinkommen!

#2 RE: Nachhaltiger Tourismus von Blumenpeter 29.09.2011 19:17

Wildblumen im der Ludwigstraße? Will uns da wer vera....?

#3 RE: Nachhaltiger Tourismus von Christiane Hennrich 30.09.2011 13:13

Na, na, so eine Antwort von jemanden der sich Blumenpeter nennt?

#4 RE: Nachhaltiger Tourismus von Jörg Maletz 03.10.2011 16:36

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"- Den Tourismus landschaftsschonend und nachhaltig gestalten, Landwirtschaft und Forst einbeziehen, heimische Produkte vermarkten, Rundwanderwege mit Lichtungen, Blickschneisen, interessanten Zielen, Gaststätten mit heimischen Produkten, Ruftaxihaltepunkte, ausgewiesene Wege für Pferde-und Radsportler. Keinen kurzlebigen, landschaftzerstörenden Strohfeuer-Massen-Eventtourismus.
- Die Landwirtschaft stärken ,nachhaltige ökologische Produktionsmethoden fördern und vermarkten ( Natur statt Dioxin und BSE), Wald-,Wasser- und Landwirtschaft als Träger der Kulturlandschaft fördern und den Menschen nahe bringen. Keine Monokulturen, keine Intensivwirtschaft, keine Kultursteppe."

So stand es in der Kurzfassung des Wahlprogramms der BFW, nach wie vor sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich an der Fortschreibung und Umsetzung des Programms zu beteiligen.

#5 RE: Nachhaltiger Tourismus von Emma 08.10.2011 22:04

zum Beitrag von Dina Faltings:
Endlich, es kümmert sich jemand um unseren Ort und seine Kernbereichsbewohner. Ich fände es sehr gut, wenn die Haupt- und auch Nebenstraßen vom - rasenden - Verkehr entlastet würden. Gerade im Ortskern liegen die Schwerpunkte und nicht in den sowieso beruhigten Wohngebieten. Auch die Orts-Politik ist offenbar inzwischen aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht und merkt nun erstaunlicherweise, dass in der Ludwigstraße zu schnell gefahren wird. Schilder sollen nun den Schulweg sicher machen (s. OZ vom 6.10.) Da kann man ja schon mal aufatmen.
Schauen wir, was dann der nun beauftragte Planer macht und inwieweit hier eine Bürgerbeteiligung stattfindet.
M.E. hat der Autoverkehr in der gesamten Kerngemeinde außerordentliche Vorrechte. Diese müssen beschnitten und fußgänger- und radfahrerfreundliche Verkehrswege innerhalb der Gemeinde und zu den Ortsteilen geschaffen werden. Damit könnten die Straßen überschaubarer und die Anwohner von Lärm und Abgasen entlastet werden.
Im südlichen Nachbarkreis gibt es in etlichen Gemeinden den 'laufenden' Schulbus. Schulkinder werden nicht in die Schule gefahren, sie laufen gemeinsam. In anfänglicher Begleitung Erwachsener lernen sie den Weg und die Gefahren kennen und entdecken alsbald ihre Heimat.
Wer ergreift mit die Initiative?

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