#1 Bleibt es, wie es immer war? Blah und Blah und Blah von Jörg Maletz 30.07.2021 12:00

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Das große Jammern ist ausgebrochen! Corona schränkt die sozialen Freiheiten ein, das Reisen wird zum Hindernislauf, jetzt brennen auch noch die Urlaubsziele, wohnen kann man auch nicht mehr sicher, Starkregen könnte unsere Häuser wegschwemmen, 80 Millionen Menschen sind auf der Flucht, vor Krieg und Hunger; Inflation droht, die weltweit für ein Jahr benötigten Ressourcen sind nach einem halben Jahr verbraucht. Eisbären suchen verzweifelt Eis, und die Meeresspiegel steigen. Dabei hatten wir uns doch so schön eingerichtet. „Alles gut“. Und jetzt das, plötzlich und unerwartet meldet sich die Natur:“Hey, Leute, mich gibt es auch noch!“ „Huch, stimmt, da war was“. Da war z.B. 1968 der Club of Rome, „Die Grenzen des Wachstums“,1972. Da veröffentlichte Rachel Carson 1962 „Der Stumme Frühling“. Seit 1995 finden jährlich Weltklimakonferenzen statt, deren Verlauf Erich Kästner bereits1949 in „Die Konferenz der Tiere“ beschrieb. Curt Linda machte daraus 1969 einen Film, dessen zentrale Aussage heißt: „Blah, blah, blah..“ Dem entsprechen im Wesentlichen die allgemeinen Wahl-„Kampf“-Aussagen der Parteien, mit Ausnahme der AfDeppen, die Klarmüll reden. Die scheidende Kanzlerin hat immerhin Konsequenzen aus dem Irrsinn einer nicht beherrschten Atomenergie gezogen, während Gemeindevertretungen und Bürgermeister, wie in Wald-Michelbach, sich damit brüsten, Windräder zu verhindern. Jetzt, vor der Wahl und nach der Überflutungskatastrophe, wenden sich dann doch lieber alle gegen den Klimawandel. Hoffen wir, dass sie nicht zu Wandelhälsen werden.
Jörg Maletz

#2 RE: Bleibt es, wie es immer war? Blah und Blah und Blah von 30.07.2021 16:58

Mir schwant eher, es kommt tri tra trallala: Das Kasperle Laschet mit Lindner als Seppel.
"Kotz".

#3 RE: Bleibt es, wie es immer war? Blah und Blah und Blah von Hans Wurst 11.08.2021 13:03

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