#1 Herrn Mohlzahn von der FDP //tut statt dem Bauch die Wahrheit weh. von Jörg Maletz 01.05.2021 18:25

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Herr Mohlzahn von der FDP, der sich dadurch auszeichnete, immer mal wieder „mit Bauchweh“ gegen das zu stimmen, für das er sich vorher in einem Redebeitrag ausgesprochen hatte. In einem Leserbrief schreibt er: „ Vergleiche oder Begriffe aus der NS- Zeit verbieten sich schlichtweg in tagespolitischen Auseinandersetzungen“. Da wacht der alte deutsche Adam wieder auf, lasst uns doch endlich diese böse alte Zeit vergessen, nicht dran rühren, bloß nicht wecken, wir könnten erkennen, dass sie noch nicht rum ist, dass ihre Strukturen noch leben, ihr Geist aufersteht, ihre Wurzeln den guten deutschen Boden durchziehen. Am Ende reden wir herbei, was längst da ist, das wollen wir doch nicht. Wir brauchen ein Mohlzansches Schweigegelübde, dann wird alles gut, haltet euch die Augen zu und lasst euch suchen, niemand wird euch finden. Nazistrukturen gibt es nur, wenn man sie benennt, herbeiredet.
Dieser weise alte Herr möchte nun die Riege der weisen Herren des Wald-Michelbacher Gemeindevorstands komplettieren.
Ich wünsche ihm eine gute Verdauung und wenig Darmgas.

#2 RE: Herrn Mohlzahn von der FDP //tut statt dem Bauch die Wahrheit weh. von 01.05.2021 19:38

Langjährigen Roth-Händle-Usus überleben nur die ganz Harten. Die Arterien werden enger, die Zähne gelber, der Bauch grimmt.
Aber was soll's. Er hat halt Glück, und wer ihn ernst nimmt, kann ja vorbildlich am Glascontainer auch die Verschlüsse abdrehen und auf den Boden werfen...Freiheit, die ich meine, äh, ja.

#3 RE: Herrn Mohlzahn von der FDP //tut statt dem Bauch die Wahrheit weh. von Jörg Maletz 01.05.2021 22:40

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#4 RE: Herrn Mohlzahn von der FDP //tut statt dem Bauch die Wahrheit weh. von 01.05.2021 22:43

Haha. Bemerkenswert ist die "demokratische Öffentlichkeit". Erinnert an die "beleuchtete Beinzusammenkunft", oder an die "demokratische Republik".
Eigentlich ist er der Heino der Gemeinde, ich warte auf den Tag, an welchem er in schwarzem Leder für die FDP in den Seniorenheimen singt...^^

#5 RE: Herrn Mohlzahn von der FDP //tut statt dem Bauch die Wahrheit weh. von Jörg Maletz 01.05.2021 23:10

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Ich glaube, dass er eher in den Jugendtreff gehen wird, da ist die Erinnerungskultur nicht so ausgeprägt.

#6 RE: Herrn Mohlzahn von der FDP //tut statt dem Bauch die Wahrheit weh. von Jörg Maletz 01.05.2021 23:49

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Beim Entsorgen alter Zeitungen fiel mir obiger Leserbrief von Herrn Gerhard Mohlzahn in die Hände, der sich mit der Sitzung des Wald-Michelbacher Wahlausschusses am 18. März befasste. Laut Herrn Mohlzahn wurde von zwei Ausschussmitgliedern, die Herr Mohlzahn nicht benannte, die Rechtmäßigkeit der Wahl zweier Gemeindevertreter, die er namentlich benannte, angezweifelt. Das ist die klassische Methode des Rufmordes, Behauptungen und vage Vermutungen werden in die Welt gesetzt, die Akteure nicht benannt, damit sich dann eine moralische Instanz, in diesem Fall Herr Mohlzahn, daran abarbeiten kann. So sieht klassisches Spitzelwesen in Diktaturen und autoritären Regimen aus. Stasi und Gestapo haben so gearbeitet, in autoritären Staaten, wie Russland, China, der Türkei usw., sind diese Methoden Gang und Gäbe, in den USA der Mc. Carthy Ära hat man sich ihrer bedient. Dies zu benennen hält Herr Mohlzahn von der FDP nun für „falsch“ und „geschmacklos“. Anscheinend hat unser Bürgermeister, Herr Sascha Weber, das getan und die Methode der Bespitzelung in den adäquaten politischen Zusammenhang gestellt. Dafür soll er sich gemäß Herrn Mohlzahn öffentlich entschuldigen. Vor fünf Jahren hat man, ebenso anonym, versucht, mir mein Mandat abzusprechen, mit den gleichen Vorhaltungen, den Wohnsitz und Lebensmittelpunkt betreffend. Der damalige unabhängige Bürgermeister und heute designierter Fraktionsvorsitzende der CDU im Kreistag, Joachim Kunkel, fabulierte damals von Beobachtungen von Fahrzeugbewegungen. Das Spitzelwesen ist offenbar hochlebendig und wird, als Methode, weiterhin zur Diffamierung und Ausschaltung politisch diverser Personen genutzt. Das hat Herr Weber, wenn er es denn so gesagt hat, dankenswerterweise auf den Punkt gebracht, es ist eine „Gestapo-Methode“! Was Herr Mohlzahn von der FDP einfordert, ist ein Denk- und Redeverbot. Ich hoffe aus vollem demokratischen Herzen, dass Herr Weber sich nicht den Maulkorb einer „Entschuldigung“ umhängt, diese Methoden der Einschüchterung und Unterdrückung, wie sie autoritäre und diktatorische Regime einsetzen, sind nicht zu entschuldigen!

Jörg Maletz

#7 RE: Herrn Mohlzahn von der FDP //tut statt dem Bauch die Wahrheit weh. von Stefan Werner 02.05.2021 00:05

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Herr Mohlzahn äußert sich gerne vor oder nach Kommunalwahlen in Form von Leserbriefen, wie hier nachzulesen: Wenig Konstruktives?
Witziger Weise waren in diesem Diskussionsstrang auch der Lebensmittelpunkt von Jörg Maletz Thema: Wenig Konstruktives?
und um beobachtete Fahrzeugbewegungen: Wenig Konstruktives? (2)

#8 RE: Herrn Mohlzahn von der FDP //tut statt dem Bauch die Wahrheit weh. von 02.05.2021 00:28

Jugendtreff als Gig wäre wahrlich nicht schlecht, das Opening könnte der Neue der Freiwilligen Demokratischen Feuerwehr, Jöst oder so übernehmen, der steht ja auf Metall und Hardrock, Mohlzahn könnte dann als Special Guest im schwarzen Leder auftreten. *grinz*

#9 RE: Herrn Mohlzahn von der FDP //tut statt dem Bauch die Wahrheit weh. von Helmut Siefert 02.05.2021 11:17

Um auf Beitrag #6 (Jörg Maletz) zurückzukommen: (Sehr gut geschrieben Herr Maletz!)
Ich erinnere mich an einen Vorfall aus meiner Zeit als Schulhausmeister am ÜWG.
Herr Mohlzahn war des öfteren an unserer Schule um irgend eine Fachzeitschrift dem
Schulleiter zu überlassen. So begab es sich dass man sich zuweilen über den Weg lief.
In vertrauenswürdiger Weise tauschte man dabei auch das ein oder andere Wort über Kommunalpolitik
aus. (Herr Mohlzahn war zu dieser Zeit für die FDP in der Gemeindevertretung) Er erzählte mir u.a. dass er
schon des öfteren bei Abstimmungern in der Gem.-Vertretung mit Bauchschmerzen den Raum verließ.
Er wisse das auch von anderen Vertretern der bestimmenden Parteien. Ich hatte in diesem Zusammenhang natürlich auch meine Politischen Gesichtspunkte bzgl. der Gemeindepolitik zum Ausdruck gebracht.
Nun gut!
Nach einigen Tagen bestellte mich der damalige Schulleiter zu einem Gespräch.
Er legte mir ein Schreiben von Herrn Molzahn- adressiert an den Schulleiter- vor.

Herr Mohlzahn - beklagte - sich darüber dass der Schulhausmeister am ÜWG nichts anderes zu tun hätte
als Politische Werbung auf dem Schulgelände zu machen. Dies widerspräche der Neutralität dieser Lehranstalt?
Er solle sich besser um das und jenes kümmern! (er nannte einige Dinge die ihm in den Sinn kamen.)

Man müsse solches Verhalten in Frage stellen die nicht mit der Tätigkeit als Hausmeister am ÜWG vereinbar wären.
Ich konnte mich damals in beiderseitigen Einvernehmen mit dem Schulleiter einigen!
Mit Rücksicht auf das fortgeschrittene Alter des Herrn Molzahn habe ich damals auf weitere Maßnahmen verzichtet.

Helmut Siefert

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