#1 SPD im aktiven Vorruhestand: Im Überwald nicht abhängen! Genossen stemmen Schwerlastverkehr! von Jörg Maletz 18.11.2012 23:02

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In der OZ vom 17.Nov. 2012 findet sich eine Pressemitteilung der SPD Wald-Michelbach:

"Den Überwald nicht abhängen"

Dort heißt es, der Vorstand der SPD warnte davor, „den Überwald vom überregionalen Verkehr abzuschneiden.“ In der ganzen Pressemitteilung findet sich kein einziges Wort zum Öffentlichen Personennahverkehr. Stattdessen macht sich Peter Bihn, Unternehmer in Wald-Michelbach, Sorgen um den Schwerlastverkehr, vom dem er möchte, dass er weiterhin durch Weiher und Kreidach fahren möge: „ SPD-Vorstandsmitglied Peter Bihn Unterstrich, die vom BUND-Sprecher Herwig Winter befürwortete Anbindung des Überwalds an die Autobahn über die Zotzenbacher Strecke zeige nur, dass dieser Organisation in dieser Frage jeglicher Sachverstand fehle. Eine solche Lösung würde „zum schleichenden Tod der Unternehmen im Überwald führen““. Nun kann man sich fragen, wem Sachverstand fehlt, man könnte sich auch Gedanken über die Höhe des Schwerlastverkehrs im Überwald machen und die sinnvollste Verkehrsführung, die die Bewohner am wenigsten beeinträchtigt. Mit großer Wahrscheinlichkeit, jedenfalls, ist der Scherlastverkehr für die Entwicklung des Überwalds von untergeordneter Bedeutung, anders als der Personennahverkehr! Doch davon, wie gesagt, kein Wort! Das geht dem Vorstand der SPD am Parteibuch vorbei!

Das Mantra Kunkels und Bihns, sowie ihrer Appendices, das jahrelange immerwährende Wiederholen der Alternativlosigkeit der Variante O2, lässt befürchten, dass sie sich bereits in einem Hyperventilationszustand befinden, in dem zu viel O2 eine Art Koma bewirkt, Angst kommt auf, Mund-und Fingermuskeln beginnen sich zu verkrampfen, schließlich schaltet das Hirn auf Notaus.

So wird auch verständlich, weshalb niemand weiterdenkt, Alternativen entwickelt, der Phantasie Raum lässt, sich Gedanken über neue Konzepte für die Region macht.

Bei Licht betrachtet ist der zu erwartende Vorteil der Variante O2 für den Überwald gering, die Ortsdurchfahrten Weiher und Kreidach bleiben und die Strecke ist zumindest ab Kreidach, mit ihren Kehren, für den Schwerlastverkehr eine Herausforderung.

Dazu kommt, dass bei dem prognostizierten hohen Verkehrsaufkommen der Draisine eine hohe Rotfrequenz der Ampel bei Kreidach zu erwarten ist, mit dem Effekt, dass dort alle Fahrzeuge in Richtung Wald-Michelbach am Berg anfahren müssen, mit dem entsprechenden Lärm und Abgas für die Anwohner. Dazu kommt der „Zeitverlust“ für den Schwerlastverkehr, den die SPD-Spitze in dem Artikel bemängelt.

Apropos Draisine, man fragt sich schon länger, welchen Vorteil eigentlich die Mörlenbacher von der Draisine haben? Schließlich zahlen sie auch! Direkt wohl eher einen geringen. Überlegt man weiter, könnte es sich um ein Tauschgeschäft handeln:
Wir helfen euch bei der Draisine: Hoher Nutzen für Wald-Michelbach. Ihr helft uns bei O2: Hoher Nutzen für Mörlenbach.

Insgesamt wieder ein Beispiel für ein Wald-Michelbacher Win-Win Verhältnis und für den Sachverstand der Ökonomen-und Ruhestandsriege im SPD Vorstand.

Jörg Maletz

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